Manuels Geschichte

Ich war das Kind, das nicht dazugehörte. Das farbige Kind in einem Deutschland, das keinen Platz für Anderssein hatte. Später war ich der studierte Top-10-Verkäufer, der alles richtig zu machen schien. Ich heiratete meine Jugendliebe und ließ mich von ihr wieder scheiden. Dann kam mein erster Sohn – mit meiner heutigen Frau. Und ich wurde zum spirituellen Sucher, der die Welt retten wollte. Alles davon war wahr. Nichts davon war genug. Zwischen Akasha-Chronik-Sitzungen und Retreats auf Bali, zwischen Verschuldung und Burnout, zwischen Portugal und Fuerteventura fand ich heraus: Es geht nicht ums Retten. Es geht ums Sein. 2022 öffnete ich den Laptop und schrieb. Vier Monate später war mein erstes Buch fertig. Ich erkannte, dass Schreiben das Einzige ist, das mich nicht beurteilt. Das Einzige, in dem ich gleichzeitig ernst und albern sein kann. Das Einzige, das keine Mission braucht – nur Ausdruck. Kreativität ist alles. Sie erschuf unendlich viele Baumarten, obwohl eine gereicht hätte. Sie erschuf dich und mich. Sie fragt nicht, ob sie darf. Sie tut es einfach. Aus dem selben Grund schreibe ich: Bewusstseinsromane. Geschichten, die nicht belehren, sondern berühren. Die zeigen, was es bedeutet, zwischen Welten zu wandern – zwischen Erleuchtung und Realität, zwischen Sehnsucht und Ankunft. Als Familie leben wir ortsungebunden, in der Welt zuhause. Diese Bücher sind für dich, wenn du dich jemals gefragt hast: Bin ich hier richtig? Du bist. Genau so.